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Minergie SQS
Referenz Drucken Referenz Drucken Neubau: Holzhändler Otto Lädrach
 

Neubau: Holzhändler Otto Lädrach, Worb

2016

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Der Holzverarbeiter und -händler OLWO benötigte ein neues Büro- und Ausstellungsgebäude. So ist mitten in Worb ein dominanter viergeschossiger Holzbau entstanden.

Repräsentativ: der neue OLWO-Bau in Worb bei Bern zoom
Repräsentativ: der neue OLWO-Bau in Worb bei Bern
Vielfältig: Fassade mit Materialien aus dem OLWO-Sortiment zoom
Vielfältig: Fassade mit Materialien aus dem OLWO-Sortiment
Wetterfest: Medite-Tricoya-MDF-Platten, die OLWO vertreibt zoom
Wetterfest: Medite-Tricoya-MDF-Platten, die OLWO vertreibt
Einladend: das Attikageschoss und die Dachterrasse des Neubaus zoom
Einladend: das Attikageschoss und die Dachterrasse des Neubaus
Charakteristisch: Lignum-Deckenelemente mit Akustikbohrungen zoom
Charakteristisch: Lignum-Deckenelemente mit Akustikbohrungen

Die Ausgangslage

Otto Lädrach AG in Worb, kurz OLWO, ist eines der bedeutendsten Produktions- und Handelsunternehmen der Holzbranche. Der alte Bau entsprach nicht mehr den Anforderungen und Platzbedürfnissen. So ist mitten in Worb ein dominanter viergeschossiger Holzbau entstanden, der im Frühjahr 2015 nach rund einjähriger Bauzeit bezogen wurde. In den grosszügigen Ausstellungsräumen im Erdgeschoss hat OLWO viel Platz, um die umfangreiche Produktpalette zu präsentieren. Die beiden Obergeschosse beherbergen die modernen Büros, das Attikageschoss die hauseigene Cafeteria mit Dachterrasse.

 

Die Herausforderung

Beim Neubau von OLWO sollte der Baustoff Holz eine möglichst grosse Rolle spielen. Abgesehen vom Untergeschoss besteht in erster Linie der vertikale Erschliessungskern mit Treppenhaus und Lift aus Sichtbeton.

Aufgrund der geringen Gebäudeabstände mussten einzelne Aussenwände als Brandmauer und daher in Beton ausgeführt werden. Diese Betonscheiben wurden zusätzlich zur Erdbebenaussteifung genutzt. Für Unterzüge und Stützen kam Stahl zum Einsatz. Der Grossteil der Aussenwände wurde dagegen aus vorgefertigten Holzelementen erstellt.

Auch für die Gebäudedecken wünschte OLWO eine Lösung mit Holz. Aufgrund der grossen Spannweiten musste ein leistungsfähiges Deckensystem gesucht werden. Gewählt wurden Hohlkastenelemente von Lignatur. Zusammen mit dem Unterlagsboden und einer elastisch gebundenen Schüttung erfüllen diese Lignum-Elemente sowohl den geforderten Schall- als auch den Brandschutz.

Für das OLWO-Gebäude wurden rund 470 m³ Massivholz, Leimholz und Holzwerkstoffe verbaut. Über 80 Prozent des eingesetzten Holzes kommt aus Schweizer Wäldern. Der Bau hat daher eine Auszeichnung des Labels «Herkunftszeichen Schweizer Holz HSH» erhalten.

Material

- Brettschichtholz, Konstruktionsholz 58 m³

- Lignatur-Decke 1700 m²

Architekt, Bauleitung
ANS Architekten und Planer AG
3076 Worb
Fotografie
Martin Zettel, ANS Architekten AG
3076 Worb
Bauingenieur
FLM Bauingenieure und Planer
3076 Worb
Holzbauingenieur
timbatec AG
3012 Bern
Bauphysik
Weber Energie und Bauphysik
3012 Bern
Holzbauer
ARGE Kühni AG, Küpfer AG, Beer AG
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