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Minergie SQS
Referenz Drucken Referenz Drucken Ein Wohnhaus ganz aus Schweizer Holz
 

Ein Wohnhaus ganz aus Schweizer Holz, Köniz

2016

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Das Wohnhaus Arborea in Köniz, das sich hinter den in Massivbau ausgeführten Laubengängen verbirgt, ist ein reiner Holzbau.

Macht dem Namen alle Ehre: Arborea ist italienisch und heisst baumartig. zoom
Macht dem Namen alle Ehre: Arborea ist italienisch und heisst baumartig.
Freie Sicht nach draussen dank grossen Fensterfronten zoom
Freie Sicht nach draussen dank grossen Fensterfronten
Gegensätzlich: Wohnbau aus Holz trifft auf Vorbau aus Beton. zoom
Gegensätzlich: Wohnbau aus Holz trifft auf Vorbau aus Beton.
Bäumig: Stämme aus Beton tragen die Laubengänge. zoom
Bäumig: Stämme aus Beton tragen die Laubengänge.
Viel Holz im Arborea (Fotos: Halle 58 Architekten, Christine Blaser) zoom
Viel Holz im Arborea (Fotos: Halle 58 Architekten, Christine Blaser)

Das Projekt

Das Wohngebäude Arborea liegt an einer ruhigen Quartierstrasse in der Nähe des Ortszentrums von Köniz und nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt. 21 Wohnungen hat es in dem fünfgeschossigen Haus. Die Wohneinheiten verfügen über 2,5- bis 4,5-Zimmer und sind zwischen 53 und 108 Quadratmeter gross. Die Wohnungen sind über die Laubengänge zugänglich. Konzipiert ist das neue Wohnhaus laut Ausschreibung der Immobilienverwaltung für Mieterinnen und Mieter, «die ihre Vorstellung von urbanem Wohnen mit Zentrumsnähe, umweltverträglichem Lebensstil und Offenheit verbinden». So werden zum Beispiel die Laubengänge gemeinsam genutzt, zudem steht den Mietern ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung.

 

Die Bauweise

Die Besonderheiten des Wohnbaus: Der äussere Laubengang, über den die Bewohner in ihre Wohnungen

gelangen, ist statisch vollkommen vom Holzkubus abgekoppelt. Getragen werden die Lauben von gekrümmten Betonstützen, die an Baumstämme erinnern.

Beim Wohngebäude handelt es sich um einen Holzbau. Die Innenwände aus Massivholzplatten sind tragend und aussteifend. Die ganze horizontale Aussteifung ist somit über den Holzbau gelöst worden, also über die Innenwände, und nicht wie so oft üblich, über einen Betonkern. Der Wohnbau kommt auch ohne Stahlträger aus.

Das gesamte Holz, das für Arborea verbaut wurde, stammt aus der Schweiz. Die Fassade besteht aus unbehandeltem Holz von Weisstannen aus dem Emmental, die Fensterrahmen aus Lärchenholz, jene der Brandschutzfenster aus Eichenholz.

Das Gebäude verfügt über eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle. Gestaltung und Materialisierung der Fassade unterstützen die passive Nutzung von Solarenergie. Sonnenkollektoren bedecken das Flachdach fast vollständig und versorgen das Wohnhaus mit der nötigen Restenergie.

 

- Aussenwände Rahmenbau 1000 m²

- Innenwände aus Brettsperrholz 1100 m²

- Decken aus Holzbetonverbund 1720 m²

Bauherrschaft
Raiffeisen Pensionskasse Genossenschaft
Architekt ARGE PSO (Federführung)
Halle 58 Architekten
3005 Bern
Bauingenieur
Tschpp Ingenieure GmbH
Bern
Holzbauingenieur
Timbatec Holzbauingenieure Schweiz AG
Bern
Bauphysiker
Marc Rüfenacht bauphysik&energie
Bern
Holzbau
Hector Egger Holzbau AG
4901 Langenthal
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