Entwicklung im Holzbaumarkt verlangt neue Bauprodukte

20.04.2021

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Der Holzbau hat sein Nischendasein verlassen und wird zum Standard. Die weltweite Nachfrage nach Holzbauprodukten und deren Preise steigen daher anhaltend an. Es braucht neue Holzbauprodukte, um diesem Trend zu entgegnen: Scrimber wäre eine Lösung.

Der Holzbau boomt weltweit. Immer mehr grosse Investoren erkennen die deutlichen Vorteile der Holzbauweise und setzen Holz als Baumaterial ein. Insbesondere in den USA ist ein regelrechter Immobilien-Boom zu verzeichnen und das Bauen mit Holz floriert. Das hat Auswirkungen auf den weltweiten Holzhandel: Seit einigen Wochen steigen die internationalen Preise für Schnittholz und verleimte Holzprodukte und die Lieferfristen betragen für viele Produkte statt wie bisher wenige Tage nun mehrere Wochen. Weil Kanada als traditionell wichtigster Holzlieferant auf dem nordamerikanischen Markt seine Exportquote aus verschiedenen Gründen nicht erhöhen kann, importieren die USA vermehrt Bauholz aus Europa. Und Russland wird ab dem 1. Januar 2022 kein Holz mehr exportieren. Davon profitieren hauptsächlich grosse europäische Holzkonzerne, die bedeutende Anteile ihres Outputs zu Höchstpreisen in die USA liefern. Da der Holzbedarf jedoch nicht nur in den USA, sondern auch in Europa und Asien floriert, fehlt der Rohstoff überall. 


Neue Lösungen sind gefragt

Um die Netto-Null Ziele zu erreichen, müssen wir im Hochbau konsequent auf Stahl und Beton verzichten. Diese Baumaterialen sind wegen ihren aufwendigen Herstellungsprozessen für gigantische CO₂-Emissionen verantwortlich. Der Einsatz von Holz als natürlich nachwachsender Rohstoff und CO₂-Speicher ist die logische Konsequenz. Der weltweite Holzbedarf wird daher auch künftig weiter ansteigen. Damit die Nachfrage befriedigt werden kann, braucht es neue Bauprodukte. Denn: Mit den heute bekannten und oft eingesetzten Brettschicht- und Brettsperrholzprodukten entsteht viel Verschnitt. Äste, Baumrinden und Sägeabfälle können für die Herstellung der Bauprodukte nicht verwendet werden, was eine Ausbeute von rund 30% des Baumes nach sich zieht. Es braucht somit neue Produkte für den Holzbaumarkt: Mit Scrimber könnten ganze Bäume zu Bauprodukten verarbeitet werden. Zur Herstellung von Scrimber werden Baumstämme und Äste mit grossen Pressen in einzelne Fasern zerkleinert, diese werden mit Klebstoff angereichert und zu Bauprodukten in der gewünschten Form und Abmessung verarbeitet.  

Scrimber


Die Entwicklung von Scrimber fusst in australischen Forschungsprojekten aus den 1970er Jahren. Bis heute wurde Scrimber nicht industriell produziert und grossmassstäblich auf dem Markt eingesetzt. Die aktuelle Nachfrage nach Holzbauprodukten treibt nun die Entwicklung von Scrimber neu voran. Die Timbagroup engagiert sich zusammen mit der Berner Fachhochschule und mit be-advanced für eine möglichst rasche Entwicklung von Scrimber-Produkten und deren Einführung auf den europäischen Märkten. http://www.timtekllc.com

 
 
 

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