Mehr Platz zum Wohnen dank Aufstockungen aus Holz

29.09.2017

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Aufstocken statt abreissen: Gleich zwei Wohnbauten in der Stadt Zürich wurden um zusätzliche Geschosse in Holzbauweise erweitert und verfügen nun über mehr Wohnraum. Gleichzeitig sank der Energieverbrauch aufgrund geschickter Sanierungen deutlich. Bei beiden Projekten war Timbatec als Fachplaner involviert.

First, das Schweizer Fachmagazin für Holzbau, beschreibt in der aktuellen Ausgabe ausführlich Projekte von urbaner Verdichtung. Zwei Wohnbauten, 35 und fast 50 Jahre alt, wurden in vorbildlicher Weise saniert und um eines bzw. zwei Geschosse aus Holz aufgestockt. Damit finden in beiden Gebäuden mehr Menschen ein Zuhause als zuvor.


Energieschleuder wird Vorzeigebau

Der ältere der beiden Bauten steht in Zürich-Schwamendingen. Er wurde 1970 mit vier Geschossen erstellt, darin finden sich über 40 günstige Appartements mit ein bis zwei Zimmern. Das Haus galt als Energieschleuder, unter anderem wegen der minimalen Wärmedämmung.    


Mehr Wohnfläche, weniger Energieverbrauch

Seit diesem Jahr ist das anders. Das Apartmenthaus wurde komplett saniert. Es handelt sich dabei um die schweizweit erste Erneuerung eines grösseren Mehrfamilienhauses nach Minergie-A-Standard. Zudem wurde ein Attikageschoss aus Holz mit je zwei 2,5- und 3,5-Zimmer-Wohnungen auf den Bestandsbau gesetzt. Die Wohnfläche wuchs um 22 Prozent, gleichzeitig konnte der Energiebedarf dank der Sanierung um zwei Drittel gesenkt werden, von 300’000 auf nur noch 100’000 Kilowattstunden jährlich.


Keine Alternative zum Holzbau

Mehr Wohnraum entstand auch in einem Mehrfamilienhaus im Zürcher Kreis 6. Der vierstöckige Bau von 1982 mit 20 Wohnungen und zwei Büros wurde im Zuge einer umfassenden Sanierung um zwei Etagen aus Holz mit acht Wohnungen erweitert. Für den zuständigen Architekten Andreas Büsser gibt es keine Alternative zur Holzbauweise, wenn es darum geht, auf den Bestand ein, zwei oder drei Geschosse aufzusetzen. Neben dem Faktor Zeit sei es auch energetisch sinnvoller, in Holz zu bauen: «Eine Wandkonstruktion aus Holz ist viel schlanker als in Massivbauweise», sagte Büsser zum Magazin First.


Überschüssige Energie

Noch eines haben die beiden Projekte gemeinsam: Dank Fotovoltaikanlagen auf den Dächern und Sonnenkollektoren an den Fassaden wird mehr Energie produziert, als die Haushalte der Wohnbauten benötigen.


Lesen Sie mehr über die Projekte in Zürich-Schwammendingen und im Kreis 6.

 
 
 

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