Sanieren für den Klimaschutz

03.12.2021

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Mit dem neuen Energiegesetze im Kanton Zürich müssen Öl- und Gasheizungen am Ende ihrer Lebensdauer durch klimaneutrale Heizungen ersetzt werden. Das ist ein guter Zeitpunkt die ganze Liegenschaft energetisch prüfen zu lassen. Wir begleiten Sie als GEAK-Experte in diesem Prozess.

Die 26. Klimakonferenz (COP26) in Glasgow ist am 13. November zu Ende gegangen. Die Länder haben sich auf Regeln geeinigt, welche die doppelte Anrechnung von im Ausland erzielten Emissionsverminderungen zwischen Staaten ausschliessen. Im Übrigen dominierten indessen Differenzen die Konferenz. Ein Manöver Chinas und Indiens schiebt den Ausstieg aus der Kohle auf die lange Bank. Deshalb ist Bundesrätin Simonetta Sommaruga mit dem Resultat der Konferenz nicht zufrieden.


Timbatec schliesst sich Frau Sommaruga an. Es freut uns, dass die Bevölkerung neue Gesetze wie das Energiegesetz im Kanton Zürich deutlich annimmt. Für einen besseren Klimaschutz unterstützen wir zudem das vom Bundesrat formulierte Ziel «klimaneutrale Schweiz bis 2050», die Energieeffizienzziele der Energiestrategie 2050 des Bundes und die Klimaanpassungsstrategie des Bundesrates. 

900’000 Öl- und Gasheizungen im Betrieb 

In der Schweiz sind aktuell immer noch 900’000 Öl- und Gasheizungen im Betrieb. Diese müssen durch ökologischere Heizsysteme ersetzt werden, am besten gepaart mit einer energetischen Sanierung der Gebäudehülle. Im Kanton Zürich ist ein 1:1 Ersatz einer Öl- und Gasheizung am Ende ihrer Lebensdauer bald nicht mehr zulässig, das hat das Stimmvolk am 28. November 2021 deutlich beschlossen. Das neue Gesetz im Kanton Zürich kann Signalwirkung haben für weitere Kantone in der Schweiz. Wir begrüssen es, dass die fossilen Heizungen ersetzt werden und begleiten Bauherrschaften und Architekten gerne durch den Prozess von der Erstellung eines GEAK bis zur Umsetzung eines Sanierungsprojektes. 

Der Gebäudeenergieausweis wird von einem anerkannten GEAK-Experten erstellt und ist oft der Ausgangspunkt einer umfassenden Sanierung. Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser GEAK-Experte Thierry Balsiger gerne zur Verfügung.

SIA Positionspapier

Kohlenstoffaufnahme

Der SIA hat ein Positionspapier publiziert. Wir stellen uns klar hinter die sechs Leitsätze des Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA). 


Hier finden Sie das SIA Positionspapier.  


Zwei Punkte aus dem Positionspapier sind uns ein besonderes Anliegen: Der Einsatz von Holz und einen energieeffizienten Gebäude- und Infrastrukturpark mit Netto-Null Treibhausgasemissionen.

 

Gebäudepark als CO2-Senke 

In seinem Positionspapier empfiehlt der SIA den Einsatz von Holz, denn: Der Gebäude- und Infrastrukturpark Schweiz hat grosses Potenzial als temporäre CO2 -Senke. Durch die Verwendung von Holz und schnell wachsenden biobasierten Rohstoffen wie Stroh, Hanf oder Flachs können Gebäude grosse Mengen CO2 zwischenspeichern. Holz ist heute «best practice». Nur mit dem Verzicht auf klimaschädliche Baumaterialien wie Stahl und Beton kann der Bausektor entscheidend zum Klimaschutz beitragen.

Wald als Kohlenstoffspeicher

Mit rund 30 Jahren hat ein Baum die effizienteste Kohlenstoffaufnahme, denn in dieser Zeit wächst er am stärksten. Nach etwa 50 Jahren ist der ideale Zeitpunkt für seine Fällung und die stoffliche Nutzung. So kann der gespeicherte Kohlenstoff in die gebaute Umwelt überführt und langfristig gespeichert werden. Und im Wald gibt es Platz für Jungbäume.

 
 
 

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