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Neubau Schulanlage Büttenen, Luzern

2009

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Nach einem Entscheid des Luzerner Stadtrats sollte das kleine Schulhaus im Wohnquartier Büttenen abgerissen und nicht ersetzt werden. Die Kinder hätten an eine viel weiter entfernte Schule gehen müssen. Die Lösung?

Aussenansicht Fassade; Foto: Roger Frei, Zürich zoom
Aussenansicht Fassade; Foto: Roger Frei, Zürich
Innenansicht; Foto: Roger Frei, Zürich zoom
Innenansicht; Foto: Roger Frei, Zürich
Arbeitsnische mit auskragendem BSH Unterzug zoom
Arbeitsnische mit auskragendem BSH Unterzug
Auskragende Geschossdecke im Bereich des Zugangs zoom
Auskragende Geschossdecke im Bereich des Zugangs
Aussenansicht von Büttenbergstrasse zoom
Aussenansicht von Büttenbergstrasse

Die Gegenwehr

Die betroffenen Quartierbewohner wehrten sich erfolgreich und überzeugten das Parlament, einen Schulhaus-Neubau zu errichten. 


Die Vorstellung

Das neue Schulhaus sollte in Holz-Elementbauweise erstellt werden und durch die architektonische Formgebung ein leichtes, attraktives Erscheinungsbild abgeben. Mit der Idee, das Schulhaus näher an die Strasse zu bauen, entstand ein grosser Pausenplatz mit viel Grünfläche. Damit der neue Baukörper auch in Einklang mit der grünen Umgebung ist, wurde das Schulhaus nach dem Minergie-ECO Standard gebaut. Der Bau  Das Gebäude besteht aus einem Untergeschoss in Massivbauweise und zwei Obergeschossen in Holzelementbauweise. Die grosszügig gestalteten, hellen Klassenräume stellten hohe Anforderungen an das statische Konzept. 


So galt es, die Lichtbänder in der Fassade mit möglichst wenigen, filigranen Bauteilen zu unterbrechen. Durch die Geometrie und die Anordnung der Klassenräume musste die Decke Spannweiten von 7.3 Metern, das Dach sogar 9.0 Meter überspannen. Diese grossen Spannweiten konnten mit Hohlkastendecken aus Rippen in Brettschichtholz und Beplankungen aus Dreischichtplatten und OSB Platten erreicht werden. Die hohen Kräfte der auskragenden Decke wurden mit Hohlkasten aus Kerto-Q Platten aufgenommen. Die Lasten wurden von den Deckenelementen auf Unterzüge übertragen, die zum Teil in die Hohlkastendecke integriert sind. Um die grossen Auskragungen zu konstruieren und die Kräfte auf die Pfahlfundamente zu verteilen, wurden im Dach sowie bei den Geschossdecken hohe Unterzüge aus Brettschichtholz eingefügt. Ein weiteres Highlight wurden die runden Oblichter: durch die filigrane Abstützung in vier Punkten scheint das Oblichtdach auf dem umlaufenden Lichtband zu schweben. 


Neubau Schulhaus Büttenen, Luzern    

Lignum Holzbulletin 102/2012 

Baudaten

  • Bauholz: 120 m³
  • Kerto-Q für Holzdecken und Unterzüge: 12 m³
  • Dreischichtplatten für Hohlkastendecken: 1320 m³
  • OSB-Platten für Holkastendecken: 830 m³

Leistungen Timbatec

  • Bauprojekt, Statik, Konstruktion
  • Ausführungsprojekt
  • Baustellenkontrollen

Bauherrschaft
Hochbauamt der Stadt Luzern
6000 Luzern
Architekt
Rohrer Sigrist Architekten
6003 Luzern
Holzbauingenieure
Timbatec Holzbauingenieure Schweiz AG, Thun
3600 Thun
Holzbauunternehmer
Zimmerei Kühni AG
3435 Ramsei
Generalunternehmung
Starck AG, Generalunternehmung
6340 Baar

 

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