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Hybridbau für die Primarschule, Bonstetten

2015

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Holz prägt den Schulalltag der Kinder im Schulhaus Schachenmatten in Bonstetten. Beim 2015 erbauten Schulgebäude handelt es sich um einen Hybridbau mit Betondecken und tragenden Aussenwänden aus Holz. Das Beispiel zeigt: Auch bei öffentlichen Bauten wird die Holzbauweise immer wichtiger.

Schulgebäude in Bonstetten: Tragende Außenwände aus Holz zoom
Schulgebäude in Bonstetten: Tragende Außenwände aus Holz
Viel Holz: Angenehme Atmosphäre im Klassenzimmer zoom
Viel Holz: Angenehme Atmosphäre im Klassenzimmer
Blick in den Innenhof: Filigrane Holzschiebeelemente schützen vor der Sonne zoom
Blick in den Innenhof: Filigrane Holzschiebeelemente schützen vor der Sonne
Kürzere Bauzeiten dank Holz (Bilder von Roger Frei) zoom
Kürzere Bauzeiten dank Holz (Bilder von Roger Frei)

Ausgangslage

Den Schulbehörden von Bonstetten bei Zürich wurde vor einigen Jahren klar, dass der Schulraum für die steigenden Schülerzahlen bald nicht mehr ausreichen würde. Die Zahl der Einwohner in der Gemeinde ist in den letzten 25 Jahren auf über 5300 gestiegen und hat sich damit annähernd verdoppelt. Die Schulbehörden von Bonstetten schrieben daher einen Wettbewerb für ein neues Schulhaus aus, den das Büro des Zürcher Architekten Peter Moor mit seinem Projekt «Soziotop» gewonnen hat. Im neuen Schulgebäude hat es sowohl Platz für Kindergartenräume, dazu Klassenzimmer und Gruppenräume für die Primarschule sowie ein Musikzimmer und ein Singsaal. Im Untergeschoss, das auf einer Seite zur Spielwiese hin offen ist, finden sich unter anderem Handarbeit-, Blockzeiten- und Therapieräume. 


Bauweise

Das neue Schulhaus Schachenmatten in Bonstetten ist ein Hybridbau aus Holz und Beton. Die Decken bestehen aus Beton, die Aussenwände sind aus Holz. Gewählt wurde diese Lösung gemäss dem Architekt einerseits, weil Holz in Kombination mit Sichtbeton eine architektonisch hochwertige Erscheinung ergebe und Holz in den Klassenzimmern eine angenehme Atmosphäre für die Schülerinnen und Schüler schaffe. Zudem hat Holz den Vorteil, dass dieser Baustoff eine trockene Konstruktion erlaubt und dass mit Holz die Bauzeit verglichen mit Massivbauten deutlicher kürzer ist. 


Im Schulhaus in der Zürcher Vorortsgemeinde wurde der Holzbau tragend eingesetzt. Damit liessen sich die Wärmedämmung als auch das Tragwerk mit sehr schmalen Aussenwänden lösen. 

Baudaten

  • Brettschichtholz 25 m³
  • Konstruktionsholz 25 m³
  • Holzwerkstoffplatten 1700 m²
  • Holzschalung 820 m²


Leistungen Timbatec

  • Vorprojekt 
  • Kostenschätzung 
  • Bauprojekt 
  • Baustellenkontrollen 
  • Statik / Konstruktion
  • Ausschreibung
  • Ausführungsprojekt
  • Fachbauleitung

Architekt
Peter Moor GmbH Architekten ETA/SIA
8006 Zürich

Holzbauer
Bisang Holzbau AG
6403 Küssnacht am Rigi
Bauleitung
Jäger Baumanagement AG
8006 Zürich
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