deDeutschWo früher Lokomotiven und Maschinen gebaut wurden, entsteht heute ein neuer Stadtteil. Direkt beim Bahnhof Winterthur wird urbaner Wohn- und Arbeitsraum für über 1'500 Menschen geschaffen. Timbatec war für die Holzingenieurleistugen bei dem ersten Gebäude der neuen Lokstadt verantwortlich.
Einst war das Lokstadt Areal die wichtigste Produktionsstätte für neue Lokomotiven und Züge in der Schweiz. Zwischen 2018 und 2025 entsteht auf diesem Areal ein neuer Stadtteil nach den Vorgaben der 2'000-Watt-Gesellschaft.
Das Areal besteht zum Teil aus wertvollen denkmalgeschützten Industriehallen, zum Teil aus modernen Neubauten. Die Sanierungen und Umnutzung verlangen grossen Respekt vor dem Bestand, aber auch technologisch innovative Lösungen. Bei den Neubauprojekten wird viel Wert auf nachhaltige Baumaterialien gelegt. So werden neue Gebäude grösstenteils in Holzbauweise realisiert. Das Haus «Krokodil» ist das erste neue Gebäude auf dem Areal und umfasst 248 Wohnungen in verschiedenen Wohnformen.
Die Blockrandbebauung mit einem Innenhof von 2'000 m2 ist als Skelettbau konstruiert. Die Holzstützen werden zu einem prägenden Teil der Architektur. Die sichtbare Holzstruktur verleiht den Wohnräumen eine klare Gliederung und schafft ein natürliches Raumgefühl. Beim «Krokodil» sind lediglich die Untergeschosse sowie die Treppenhäuser aus Stahlbeton, das übrige Gebäude wurde aus Holzelementen gebaut.
Das «Krokodil» wurde durchgehend nach den Methoden von Building Information Modeling (BIM) geplant. Die Koordination der Schnittstellen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Beteiligten war eine grosse und spannende Herausforderung, welcher wir uns gerne stellten.




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